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„Die Sterne, die begehrt man nicht. Man erfreut sich ihrer Pracht."
(Johann Wolfgang von Goethe, 1804)



Willkommen auf meiner kleinen Astronomie-Homepage, die seit dem 22.12.2009 online ist und ständig weiter mit Inhalten gefüllt wird.

Was erwartet Sie hier? Auf dieser Domain möchte ich Ihnen zeigen, wie und womit ich mein Hobby, die Astronomie, ausübe. Hier geht es weniger um Astrophysik, sondern eher um die Faszination, die der Sternenhimmel auf mich ausübt. Ganz nach dem oben aufgeführten Zitat von Johann Wolfgang von Goethe.

Es geht mir hier nicht darum zu erklären, was Sterne, Planeten, Galaxien, Schwarze Löcher, ... sind. Dazu gibt es bereits genügend Quellen im "world-wide-web" zu finden. Ich möchte eher vermitteln, was es dort oben schon mit relativ wenig Aufwand zu sehen und zu fotografieren gibt.


Das "Internationale Astronomiejahr 2009" gehört zwar mitlerweile der Vergangenheit an, was Sie aber nicht davon abhalten sollte, auch in den folgenden Jahren auf intergalaktische Entdeckungsreise zu gehen.

Meine kleine AstroSeite kann dafür ein erster Anfang sein. Hier können Sie u.a. nachlesen, was Sie unbedingt für den Einstieg in die Beobachtung des Sternenhimmels benötigen. Sie werden überrascht sein, mit welch geringem (finanziellen) Aufwand man bereits die ersten Deepsky-Objekte mit den eigenen Augen sehen kann.

Voraussetzung dafür ist ein dunkler Nachthimmel. Dieser ist nur leider in unseren Breiten immer seltener vorzufinden. Wiedermal ist auch hier der Mensch Schuld daran. Warum? Weil es ihm nachts zu dunkel ist!

Lichtverschmutzung ist das Wort dafür, dass der Mensch des Nachts allzuoft völlig sinnfrei mit künstlichem Licht den Himmel so stark aufhellt, dass in Ballungsgebieten vom Sternenhimmel meist nur noch die hellsten Sterne zu sehen sind. Lichtschwache Deepsky-Objekte, wie Galaxien oder Gasnebel sucht man dort vergebends. Nicht mal das Band unserer Heimatgalaxie, der Milchstraße, ist dort noch zu sehen. Menschen die dort leben, müssen erst viele Kilometer Autofahrt auf sich nehmen, um der Aufhellung des Himmels entfliehen zu können. Dabei werden nicht nur wir Hobbyastronomen in der Ausübung unseres Hobbies eingeschränkt. Die Lichtverschmutzung hat auch gravierende Auswirkungen auf die Tierwelt.

Seit kurzem weiß man auch, dass das Krebsrisiko beim Menschen steigt, wenn er sich der naturgewollten Dunkelheit entzieht. Das Auge kann nur im Dunkeln Melatonin produzieren, welches der Körper für die Zellregeneration benötigt.

Dass die Lichtverschmutzung nicht nur in und um Großstädte, sondern auch bei uns auf dem Lande ein Problem ist, zeigt ein nächtliches Foto von meiner Heimatstadt Korbach. Selbst in mehreren Kilometern Entfernung macht sich das künstliche Streulicht für die Beobachtung des Sternenhimmels negativ bemerkbar, sodass ich zum Beobachten lichtschwacher Objekte gezwungen bin, mit dem Auto ein paar Kilometer weit ab von Wohngebieten zu fahren. Völlig befreien kann man sich aber auch hier nicht von der Lichtverschmutzung. Aber es wird deutlich besser, umso weiter man sich von Wohn- und Industriegebieten entfernt.

Bitte tragen Sie dazu bei, dass unser Nachhimmel nicht noch heller wird. Gehen Sie mit gutem Beispiel voran und setzen nur dann künstliches Licht ein, wenn es erforderlich ist. Eine Leuchte arbeitet nur dann effizient, wenn sie das in ihr produzierte Licht dorthin bringt, wo es gebraucht wird. Das dem leider sehr oft nicht so ist, zeigt auch mein oben verlinktes Foto von Korbach. Achten Sie beim Kauf einer Leuchte auf solche "Kleinigkeiten". Eine Leuchte mit einer Glaskugel ohne Reflektor z.B., bringt nur einen Bruchteil des in ihr erzeugten Lichts dorthin, wo es benötigt wird. Das Licht wird in alle Richtungen abgestrahlt. Gebraucht wird es aber nur im Bereich von Treppen und Wegen. Mit effizienteren Leuchten können Sie noch dazu zur Energieeinsparung beitragen, was Ihrem Portmonaie direkt zu Gute kommt.

Ich wünsche mir, dass auch die uns folgenden Generationen die Milchstraße noch mit bloßen Augen sehen können und dafür nicht auf Fotos angewiesen sind. Dazu sind wir alle gefordert.

Nun aber möchte ich Ihnen viel Freude beim Stöbern auf meiner Homepage wünschen. Ich würde mich freuen, wenn die Inhalte meiner Webseite dazu beitragen, dass Ihre Sinne für die "Welt um uns herum" geschärft werden und Sie die gleiche Faszination erfahren, die mir regelmäßig wiederfährt, wenn ich mit einem meiner Teleskope tausende bis millionen von Jahren altes Licht auf meine Netzhaut oder den Chip meiner Kamera lenken kann.

In diesem Sinne "clear skies"

Heiko Mehring